Usbekistan

Usbekistan ist neben Liechtenstein das einzige Land weltweit, dass nicht nur selbst ein Binnenland ist, sondern dessen Nachbarstaaten Turkmenistan, Kasachstan, Tadjikistan, Kirgistan und Afghanistan ebenfalls keinen Meeresstrand aufweisen. Das Land ist um ein Viertel größer als Deutschland, wird aber nur von etwa 30 Millionen Menschen bewohnt. Etwa 70 % der Einwohner sind Usbeken, zu den anderen 30 % gehören Russen, Tadjiken, Kasachen, Kirgisen, Koreaner (!) und etliche andere Ethnien. Die meisten Deutschen sind mittlerweile ausgewandert. Die beim Zerfall der UdSSR eilig zusammengezimmerte Verfassung liest sich eigentlich ganz nett! Allerdings bestehen Rechtsstaatlichkeit, Minderheitenschutz, Religionsfreiheit und Demokratie ausschließlich auf dem Papier. Der Despot Islom Karimov, der bereits zu sowjetischen Zeiten erster Parteisekretär der kommunistischen Partei der UdSSR war, hält alle Fäden in der Hand und unterbindet rigoros jede Opposition. Man pendelt zwischen den Großmächten USA und Russland, immer nur am eigenen Gewinn orientiert, und braucht auch nicht viel Kritik anderer Staaten zu fürchten. Zu groß ist das Vorkommen an wichtigen Rohstoffen, Gas und Erdöl in Usbekistan, als dass man es sich mit diesem aufstrebenden Staat verscherzen möchte. Der Tourismus wird gefördert, und die Touristen werden mit Samthandschuhen angefasst. In den großen Städten gibt es bereits etliche tolle Hotels und (relativ) gute Restaurants. Auf dem Land dagegen bestätigen sich unsere früheren Sprüche. Wenn einer von uns beiden irgendwo am Beginn der Reise mal wieder meinte, sich über ein nicht ganz so schmackhaftes Essen beschweren zu müssen, hieß die ständige Replik des anderen: „Warte nur, bis wir erst mal in Usbekistan sind...“ Nach der Ausreise aus Usbekistan hieß es dann bei solch weniger delikaten Speisen: „In Usbekistan hätten wir uns bestimmt über solch ein Mahl gefreut!“ Wie in allen GUS-Staaten fließen Bier und Wodka in Strömen. Zum usbekischen Wein kann man jedoch nur sagen: „Es gibt ihn!“ Das Visum erhielten wir in Deutschland leicht, aber nicht billig.

An die Währung „Som“ muss man sich erst einmal gewöhnen. Da die größte Banknote nur 40 Cent wert ist, trägt man nach erfolgreichem Wechsel Tüten mit Geldnoten mit sich herum. Auf dem Schwarzmarkt erhält man deutlich bessere Wechselkurse für seine Dollars. Wie in allen Stan-Staaten wird absoluter Wert auf makellose Banknoten gelegt, die zudem nicht älter als 6-8 Jahre sein sollten. Für größere Scheine gibt es bessere Kurse. Viel Wüste! Viel Baumwolle! Interessante bis wunderschöne alte Seidenstraßenstädte, vielleicht die berühmtesten von allen! Man kennt sie von Marco Polo und den Geschichten aus 1001 Nacht (Samarkand, Buchara, Xiwa, Tashkent, Shahribaz). Freundliche Landbevölkerung! Bei der Stadtbevölkerung hat leider doch häufig die etwa 100 Jahre lang währende russische Besatzung Spuren hinterlassen. Die Straßen des Landes variieren zwischen gut bis katastrophal. Der Bahnverkehr ist durchaus empfehlenswert! Sicheres Reiseland!

(aus dem Buch: Die Seidenstraße erfahren)

Usbekistan:
http://rad-forum.de/showflat/Number/748313

http://radreise-wiki.de/Usbekistan

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