China

Wir besuchten ausschließlich die westlichen Provinzen des riesigen Landes. In den von uns besuchten Provinzen setzte sich die Bevölkerung in den ländlichen Regionen fast ausschließlich aus den Ethnien der verschiedenen Minoritäten zusammen. Die Han- Chinesen, die 92% der Bevölkerung Gesamtchinas stellen, trafen wir fast ausschließlich in den Städten. Die Uiguren, Tibeter und die anderen Völker berichteten uns von Unterdrückung und Repressalien, so dass unsere Sympathien eher auf der Seite der unterdrückten Bevölkerungsteile lagen.

Uiguristan (Xinjiang) - China Die Provinz Uiguristan liegt im äußersten Nordwesten Chinas. Sie ist fünf Mal so groß wie Deutschland und wird hauptsächlich von Uiguren bewohnt. Die Uiguren sind ein Turkvolk, und auch ihre Sprache hat dort ihre Wurzeln. Peking fördert massiv den Zuzug von Han-Chinesen in dieses rohstoffreiche Gebiet, und schon bald werden die Uiguren eine Minorität im eigenen Land bilden. Fast ausnahmslos alle höheren Positionen in Armee, der Polizei, Politik und der Wirtschaft werden bereits von Han-Chinesen eingenommen. Einen großen Teil des Landes nimmt die Taklamakan Wüste ein, eine der lebensfeindlichsten Gebiete auf der Welt. Gegenüber den zentralasiatischen Staaten ist die Versorgungslage in China deutlich besser. Für die Chinesen ist das Essen ein wichtiger Teil des Lebens. Das kommt auch uns zugute. Es gibt reichlich Obst und Gemüse. Mitunter sogar passables Essen in den Restaurants. Mit den Speisen in deutschen Chinarestaurants haben die Speisen aber - leider - nur wenig gemein. Hier wird auch kaum Reis gegessen. Nudeln bilden die Grundlage der meisten Gerichte. Sie werden überall auf Märkten in den unterschiedlichsten Formen frisch hergestellt. Von hier soll ja auch Marco Polo das Rezept für Spaghetti nach Italien gebracht haben. Kashgar ist, abgesehen von der Polizeipräsenz, eine angenehme Stadt mit vielen Hotels. Nach längerer Suche finden wir sogar ein sehr hübsches. Preise sind verhandelbar. China ist für uns noch immer ein günstiges Reiseland. In kleinen Restaurants kann man kaum mehr als 2 Euro pro Person ausgeben. Selbst für gute Hotels zahlt man selten mehr als 20 Euro. In den Kleinstädten ist selbst das teuerste Hotel oft für Preise unter 10 Euro zu bekommen. Dafür wird in China allerdings bei jeder Sehenswürdigkeit kräftig abkassiert! (aus dem Buch: "Tibet, den Mekong und Südostasien erfahren")

Uiguristan/ Xinjiang (China):
http://rad-forum.de/showflat/Number/824073

 

Qinghai

Die chinesische Provinz Qinghai liegt im Nordosten des tibetischen Hochlandes. Sie ist mehr als doppelt so groß wie Deutschland. Mehr als die Hälfte der Provinz liegt höher als 4.000 Meter. In den Städten leben hauptsächlich Han-Chinesen. Auf dem Lande dagegen wohnen vor allem muslimische Hui und die buddhistischen Tibeter. Dieser Teil des Landes gehört zu Osttibet und wird auch als Amdo (eine der drei Provinzen Tibets) bezeichnet. Landwirtschaft ist bis zu einer Höhe von etwa 3.200 m Höhe möglich. Die Hochlandsteppen werden von tibetischen Hirten mit ihren Herden von Yaks, Schafen und Ziegen durchzogen. Die chinesischen Behörden versuchen verzweifelt, die Hirten sesshaft zu machen - mit viel Zwang und wenig Erfolg. übrigens gehört dieser Teil des Landes zu „Nudel-China“. Die Nudel-Reis-Grenze bildet der Jangtsekiang, Chinas mit fast 6.400 km Länge längster Fluss. Nördlich vom Jangtse wird Weizen angebaut, aus dem die unterschiedlichsten Nudeln hergestellt werden. Südlich des Flusses wächst Reis, der hier auch Hauptnahrungsmittel ist.

(aus dem Buch: "Tibet, den Mekong und Südostasien erfahren")

Qinghai/ East- Tibet/ China:
http://rad-forum.de/showflat/Number/827884

 

Sichuan - Land des überflusses

Die südwestliche chinesische Provinz Sichuan ist etwa ein Drittel größer als Deutschland, bei annähernd gleicher Einwohnerzahl. Die Provinzhauptstadt von Sichuan ist die aufstrebende Metro Chengdu mit mehr als 15 Millionen Einwohnern. Sichuan ist in großen Teilen sehr fruchtbar, weshalb es von Alters her als Provinz des überflusses bezeichnet wird. Mehr als 90% ihrer Bewohner sind Han-Chinesen. Entlang der Grenze zum Autonomen Gebiet Tibet liegen zwei Autonome Bezirke der Tibeter. In diesen Bezirken stellen die Tibeter mehr als 90% der Bevölkerung. Sie liegen auf dem tibetischen Hochplateau auf einer Durchschnittshöhe von fast 4.000 m, und sind folg nur wenig bevölkert und erschlossen. Der höchste Berg Sichuans ist der Gongga Shan mit 7.556 m. Bekannt ist die Küche Sichuans. Anders als im restlichen China kocht man hier mit vielen Gewürzen und noch mehr Chilis. Diese Küche ähnelt bereits der südostasiatischen.

(aus dem Buch: "Tibet, den Mekong und Südostasien erfahren")

Sichuan / East- Tibet / China:
https://www.rad-forum.de/showflat/Number/838173

 

Yunnan

Yunnan ist eine Provinz im äußersten Südwesten Chinas. Sie ist etwas größer als Deutschland und wird von knapp 50 Millio Menschen bewohnt. Keine andere chinesische Provinz hat solch eine Bandbreite an unterschiedlichen Landschaften und Klimazonen. Sie reicht von den schneebedeckten und vergletscherten Bergen der Ausäufer des Himalajas und des Tibetischen Hochlands über die Subtropen bis zum tropischen Süden der Provinz. Die Tierwelt reicht von den Yaks der Tibeter bis zu den letzten frei lebenden Elefanten Chinas. Nirgends in China leben so viele unterschiedliche Ethnien. Von den in China 55 offiziell anerkannten ethnischen Volks leben 36 in Yunnan. Sie stellen dort fast 40% der Bevölkerung. Wer gerne einmal nach China reisen möchte, wenig Zeit hat, aber viele unterschiedliche Eindrücke mitneh möchte, sollte sich auf diese Provinz beschränken. Der Tourismus boomt in Yunnan. Neben den bekannten Städten Shangri-La, Lijiang, Dali und Jinghong gibt es noch viele Mög landschaftliche, botanische und kulturelle Höhe zu erkunden.

(aus dem Buch: "Tibet, den Mekong und Südostasien erfahren")

Yunnan/ China:
http://rad-forum.de/showflat/Number/859059

 

Radreise-Wiki/China:
https://radreise-wiki.de/China

 

 

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